__+__ Lichtstation __+__Read Messagewritten by kohle on 14.06.2010 at 23:06:27 - as answer to: Re: Illusionen1 by deviance AIR Hallo deviance air, mit meiner individuellen Antwort auf deine Fragen stelle ich mich als Mensch mit üblichen Illusionen vor. Das Erkennen meines Zustandes rührt von Erlebnissen her, welche diese Gedankenbilder bis aufs scheinbar Unerträgliche erschüttern. Ich erfahre die weltliche Intuition des Künstlers z.B. beim Schreiben von Gedichten. Auch der Fachmann oder die Fachfrau werden aus ihrem Erfahrungsschatz oft intuitiv zur richtigen Lösung greifen. Solche Bewegtheiten erfahre ich als eine Fülle, die von innerer unbekannter Tiefe schlüssig nach außen tritt. Nach der Beobachtung an mir handelt es sich hierbei um freiwerdende Erinnerungen. Es kann sich von mir aus auch um eine Induktion morphogenetischer Felder handeln (Telepathie o.ä.). Solche Ereignisse sind m.E. lediglich Nebenschauplätze auf dem Weg zum scheinbar verschlossenen Tor des Lebens. Vor diesem Tor ist alles Illusion. Doch nur durch diese Illusionen hindurch kann ich mich dem Tor nähern. Sie sind also eine Geh-Hilfe oder Gehilfin. Der scheinbar verschlossene Tordurchgang - du nennst es 3. Einweihung, ich erfahre es als die Einwilligung zum Sterben – löst diese Illusionen mit ihren emotionalen Anhaftungen in das auf, was sie sind: Nichts. Das habe ich in einigen Situationen erlebt, aber ohne Meditation oder willentliche Hinarbeit. Dies sind Grenzerfahrungen. Danach steigen die Säfte der Illusion langsam wieder auf. Doch sie verblassen und eine neue Prägung wird deutlicher. So deutlich, dass ich in Ruhezeiten z.B. im Schrebergarten nicht nur eine innere Fülle (Gewissheit) spüre. Es ist gleichsam so, als ob etwas Streichelndes meine Haut umhüllt. Es lässt sich wohl als Kommunikation zwischen innerer Gewissheit und äußerer Resonanz dazu beschreiben. In diese Art Dialog hinein tauchen elementare Fragen in mir auf, die wortlos aber ohne Zweifel (Illusion!) geklärt werden. Das verstehe ich z.Zt. unter intuitive Einsicht in das Verborgene/Okkulte. Innerer Gewissheit wurde ich zum erstenmal vor etwa dreißig Jahren bewusst, damals war ich eingefleischter Atheist. Ich joggte nachts in stürmischer Brandung den Strand von Insel Romo entlang. In dem schwarzverhangenen Wolkenhimmel tauchte plötzliche ein noch schwärzeres Loch auf – sonst nichts. Diese Begegnung war nicht furchteinflößend. Sie schüttelte mich aber bis ins Innerste durch. Danach jagten über Jahrzehnte nächtliche Attacken von Todesangst mich aus dem Bett – Meine Strukturen schienen sich in finsterste Schwärze aufzulösen. Das nahm mir den Atem weg und ich drohte zu ersticken. Ein Schlüsselerlebnis war die Begegnung mit einem Rosenkreuzer. In der Schwärze seiner Augen begrüßte mich verborgene Zuversicht. Dieser roter oder schwarze Faden, diese unumstößlichen tiefen Eindrücke sind meine Wegmarkierungen, mein Stern nach Bethlehem und nach Golgatha. Für mich sind solche authentischen Erfahrungen der einzige Pfad, nämlich der innere Pfad der Selbsteinweihung. Diese Erfahrungen leuchten jeden Winkel zur Selbsterkenntnis aus. Frei wird innere Gewissheit. Aus ihrer Kraft wächst Glauben und Vertrauen. In dieser Entwicklung begegnen uns die erforderlichen geistigen Hilfen. Und diese Hilfen erfolgen nicht nur intuitiv sondern auch durch die Illusionen dieser Welt hindurch. Jedoch auch jener Glaube, der irgendwelche Lehren für wahr hält, kann zum Erfolg führen. Nur muss dieser fremdinduzierte Glaube wieder losgelassen werden können. Liebe/r deviance air, deine Ausführungen sprechen mich an, entfalten sich mich. Danke schön dafür kohlchen Answers to this message:
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