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Die Antahkarana

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In diesem Sektor wollen wir den Begriff Antahkarana beleuchten. Dies ist eine anspruchsvolle Arbeit und setzt einige Erfahrung in der okkulten Meditation, ein geordnetes, zunehmend selbstloses Persönlichkeitsleben, sowie klares Verständnis der verwendeten Terminologie und der zugrundeliegenden Ideen voraus. Auf die Erklärung einzelner Ausdrücke kann in dieser Sektion nicht eingegangen werden, wichtige Aspekte werden aber wiederholt, um das Verständnis dieses komplexen Themas zu erleichtern. Diese Zusammenfassung ist nur für diejenigen Leser nützlich und bedeutsam, welche sich bereits eingehend mit den Schriften des Tibeters beschäftigt haben.

Der Begriff Antakarana wird in der okkulten oder esoterischen Literatur und auch in den Schriften des Tibeters nicht immer gleich verwendet und kann verschiedene Sachverhalte ausdrücken: so wird manchmal der gesamte zurückkehrende oder evolutionäre dreifache Lebensfaden (bestehend aus: Sutratma, Antahkarana und schöpferischer Faden) als Antakarana bezeichnet - oft wird auch nur der Bewusstseinsfaden (von der Seele her kommend im physischen Gehirn verankert) als die Antakarana bezeichnet - manchmal wird von der Antakarana als die "Regenbogenbrücke" gesprochen, welche das niedere und das höhere Selbst bzw. als Gruppenprozess betrachtet, die Menschheit mit der Hierarchie bzw. Shamballa verbindet etc..All diesen Bezeichnungen gemeinsam ist, dass sie sich alle mehr oder weniger auf jenen dreifachen Faden beziehen, der die Monade, die Seele und die Persönlichkeit eines inkarnierten Menschen miteinander verbindet. Dieser hat seinen Ursprung in der Monade auf der atomischen Ebene und erzeugt auf seinem involutionären "Abstieg" durch die Ebenen die periodischen Träger des Menschen. Mit diesem Abstieg befassen wir uns nicht. Am tiefsten Punkt der Manifestation beginnt der Aufstieg des Menschen und die Evolution führt ihn unvermeidlich an jenen Punkt, an dem er bereit ist für den Pfad der Rückkehr. Auf diesem Weg wird sich der Mensch dann zuerst der Anziehung seiner Seele bewusst und entwickelt Gruppenbewusstsein. Schließlich wird er der Existenz der Monade gewahr und entwickelt göttliches Bewusstsein. Vom Standpunkt des Jüngers, der sich mit dem wissenchaftlichen Bauens der Antahkarana beschäftigt, ergeben sich folgende Differenzierungen:

1. Der Lebensfaden oder Sutratma: der Strom des Lebens. Dieser hat seinen Ursprung in der Monade, energetisiert den gesamten geistigen Menschen, geht hinab bis zur Persönlichkeit und hat seine tiefste Verankerung im menschlichen Herzen bzw. was andere Formen angeht in einem analogen zentralen Brennpunkt der in allen Formen göttlicher Wesensäusserung existiert. Durch den Lebensfaden erschafft die Seele unter dem karmischen Gesetz, später die Monade (befreit von karmischer Begrenzung) periodisch eine Form (eine Persönlichkeit: physisch/astral/mental), durch welche sie Wirken und Erfahrung sammeln bzw. bestimmte Absichten verwirklichen kann. Dieser Faden ist die Grundlage für die Unsterblichkeit. Er ist das Leben

2. Der Bewusstseinsfaden oder Antahkarana: Dieser hat seinen Ursprung in der Seele und ist das Ergebnis der Vereinigung von Leben und Substanz und stellt von einem gewissen Standpunkt das vergangene, durch Erfahrung akkumulierte Wissen dar. Er wird von der Seele erzeugt und ist im Kopf verankert. Dieses empfindende Bewusstsein durchdringt alle Formen, Körperzellen und Atome des Menschen. Er ist die Erwiderung des Bewusstseins in der Form auf alle Kontakte mit ihrer gesamten Umwelt - wobei in diesem Begriff alle Ebenen, auf denen ein Mensch bewusst ist, mit eingeschlossen sind.

3. Der schöpferische Faden: dieser wird vom Menschen im Laufe der Evolution erzeugt und ist eine Synthese der o.g. fundamentalen Fäden. Er stellt das gegenwärtige, aktive Wissen dar. Er ist in sich dreifach, d.h. er besteht aus drei Energiearten und diese verbinden:

a) den physischen Körper mit dem ätherischen Träger

b) den Ätherkörper und den astralen Träger

c) den Astralkörper mit dem mentalen Träger: dies könnte als der Status Quo des Aspiranten bezeichnet werden, der als integrierte Persönlichkeit funktioniert und sich bemüht als Seele zu leben.

Wir haben also 3 vom Menschen selbst erzeugte Fäden und zusammen mit den 2 genannten Fäden haben wir die 5 Energien, die den Menschen zu einem bewussten, menschlichen Wesen machen. Durch dieVerschmelzung des Bewusstseinsfaden (vergangenes, akkumuliertes Wissen/Weisheit) mit dem schöpferischen Faden (gegenwärtiges Wissen bzw. Handlungs-/Tätigkeitswissen, schöpferische Fähigkeit/Aktion in der Gegenwart) äussert sich Wissen-Kraft im Dienstfeld des Jüngers.

Wenn wir diese grundlegenden Tatsachen im Auge behalten, ergibt sich eine genauere Definition der Antahkarana. Wir können dann die Antahkarana definieren als: die Ausdehnung des dreifachen Fadens (bisher erzeugt durch Lebensexperimente, durch die Reaktion des Bewusstseins auf seine Lebensumgebung) - der die dreifachen, miteinander verbundenen Energien der Persönlichkeit, die von der Seele angeregt werden, bewusst über die Lücke, die bisher im Bewusstsein existierte, projiziert. Die Antahkarana ist daher das Ergebnis einer vereinten Bemühung von Persönlichkeit und Seele - die bewusst zusammenarbeiten und zunehmend verschmelzen. Hinzukommen muss nun eine schöpferische Tätigkeit des Willens, welche eine (magnetisch-anziehende) Erwiderung des manasisch-permanenten Atoms hervorruft. Es sind also alle 3 Aspekte unseres Denkvermögens in den Bau der Antahkarana involviert, d.h. die Bausubstanz der Antahkarana besteht aus drei unterschiedlichen Graden mentaler Substanz. Die vierte Einweihung bedeutet das Ende dieses Bauvorgangs.

 

In der Hauptsache ist die Wissenschaft der Antahkarana also eine sehr fortgeschrittene Meditationstechnik, durch welche sich der inkarnierte, schöpferisch tätige Mensch durch die Methode der Invokation und Evokation bewusst und vermittels der Seele mit der geistigen Triade und schließlich der Monade verbinden kann.

Die Antakarana ist dann eine vom Jünger in seiner Meditationsarbeit selbst erzeugte Energielinie - ein dreifacher "Licht-Faden" oder eine Energiebrücke, welche die seelendurchdrungene Persönlichkeit mit der geistigen Triade verbindet. Diese Verbindung kommt zustande durch die schöpferische Arbeit der Persönlichkeit, der magnetischen Kraft der Triade und die bewusste Tätigkeit der Seele, die den dreifachen Faden benützt.

Technisch gesprochen wird in der Meditation ein Lichtstrom erzeugt (zusammengesetzt aus den zwei bereits vorhandenen Lebens- und Bewusstseinsfaden und dem vom Meditierenden erzeugten schöpferischen Fadens), der die mentale Einheit (das niedere Denkvermögen, der 5.Strahl, Wissensblätter) die sich auf den den niederen Unterbenen der Mentalebene befindet, durch bewusste schöpferische Tätigkeit mit dem manasisch permanenten Atom auf den höheren Mentalebenen durch Vermittlung der Seele (der Sohn des Denkens) vereint. Wir finden also 3 Brennpunkte auf der Mentalebene, durch welche die Arbeit des Brückenbauens vollbracht wird.

1.) Das niedere Denkvermögen äussert sich wesentlich durch den 5.Strahl, der den niederen Aspekt des göttlichen Willens widerspiegelt; es ist mit den Wissensblättern des egoischen Lotus verbunden, reagiert stark auf das Licht der Seele und kann durch bewusstes, schöpferisches Wirken mit dem manasisch-permanenten Atom in Beziehung gebracht werden.

2.) Die Seele selbst wird vom 2.Aspekt aller 7 Strahlen regiert, sie widerspiegelt die niedere Phase des Liebesaspekts der Gottheit; ist; sie ist die Summe des gesammelten Wissens, welches vom Licht der Intuition erleuchtet wird (= Weisheit); sie äussert sich wesentlich durch die Liebesblätter des Lotus, steht mit Buddhi in Beziehung und wird durch Meditation in funktionierende Tätigkeit gebracht.

3.) Das höhere Denkvermögen, der unterste Aspekt der Geistigen Triade, wesentlich beherrscht vom 1.Strahl der den höheren Aspekt des göttlichen Willens / Atma widerspiegelt. Es fasst den Zweck der Gottheit zusammen und ist für die Offenbarung des Plans verantwortlich; es versorgt die Willensblätter des Lotus mit Energie. Wird durch das Bauen der Antahkarana in bewusste Tätigkeit gebracht.

Diese Verbindungslinie, die durch den Bauvorgang hervorgebracht wird, ist deshalb so bedeutsam, da, wie oben bereits erwähnt, zwischen der mentalen Einheit auf der niederen Mentalebene und der tiefsten Manifestation der Triade auf der höheren Mentalebene (manasisch-permanentes Atom) normalerweise eine "Lücke" besteht - eine Lücke im Bewusstsein, die verhindert, dass der Jünger Ereignisse auf der höheren Mentalebene, sowie auf der buddhischen und atmischen Ebene in seinem physischen Gehirnbewusstsein registrieren kann - also ein ununterbrochenes Bewusstsein besitzt, welches die geistigen Ebenen miteinbezieht. Diese Lücke wird durch den Bau der Antahkarana stufenweise überbrückt - der höchste Aspekt der Persönlichkeit wird also - mit Hilfe der seelischen Energien des egoischen Zentrums, welches sich ebenfalls auf der Mentalebene befindet, mit dem niedersten Aspekt der Triade (dem manasischen permanenten Atom) verbunden. Ist diese Brücke vollendet, hat die Seele, das EGO ihren Zweck erfüllt, und die Essenz des egoischen Trägers (das solare Feuer) wird in die Monade, in das Zentrum des EINEN LEBENS absorbiert. Die frühere Dreiheit (Leben-Qualität-Form) ist dann in die wesentliche Zweiheit (Geist/Monade - Form/Materie) transformiert und der Eingeweihte kann dann den Weg zur Offenbarung des EINEN gehen, indem wir leben, weben und sind. Dies ist der Weg, auf dem sich die Mitglieder der geistigen Hierarchie befinden. Der Meister, der die Einheit verwirklicht hat (5.Einweihung) ist dann wesenseins mit dem göttlichen Willen - er überschreitet selbst den Grenzring der Hierarchie, wird Teil der Gemeinschaft von Shamballa und steht nunmehr den Pfaden der höheren Evolution gegenüber. Dies sind Bereiche, die für den durchschnittlichen Aspiranten bis jetzt noch nicht annähernd fassbar sind.

Die Arbeit des Jüngers, welcher bewusst diesen Bauprozess beginnt, besteht also darin, auf der Mentalebene bewusst schöpferisch aktiv zu werden. Er erschafft aus sich selbst heraus und beginnt damit, so wie es die Spinne tut, wenn sie ein Netz ausspannt, einen Faden zu weben, der ihn in Verbindung mit den Energien der geistigen Triade bringt. Dasselbe ist mit dem bekannten Ausspruch gemeint: der Jünger muss zum Pfad werden. Dieser schöpferische Bauprozess ist eine stufenweise Herbeiführung von Übereinstimmung der eigenen Energieschwingung mit jener der geistigen Triade durch die schöpferische Aktivität des Jüngers. Das was er erbaut, wird von so hochschwingender oder feiner Substanz sein, dass es nicht auf der physischen Ebene erscheinen kann - es wird "aufwärts gehen, dem Zentrum des Lebens entgegen, nicht hinunter gegen das Zentrum des Bewusstseins oder der Lichterscheinung". Das Gehirn des Aspiranten wird daher unfähig sein, diese Schöpfung wahrzunehmen, der Beweis der tatsächlichen Existenz seiner Schöpfung wird sich für lange Zeit nicht zeigen. Er wird also in den ersten Phasen des Bauprozesses "Im Dunkel" arbeiten, das nur gelegentlich durch blitzartige Intuitionen / geistige Erkenntnisse aufgehellt wird.

Dieser stufenweise Vorgang der Annäherung oder des Erbauens kann, zum besseren Verständnis, in sechs Phasen gegliedert werden. Die ersten beiden Phasen, die natürlich eine lange Zeitperiode umfassen können, sind für alle Meditierenden gleich, danach differenziert sich, je nach Strahlenzugehörigkeit des Jüngers, die Methode. Das Ziel, das Bauen der Brücke zwischen mentaler Einheit und manasisch permanentem Atom, bleibt jedoch immer dasselbe. Stets überbrückt der Mensch vermittels der Antakkarana die Mentalebene und verschmilzt auf diese Weise Shamballa-Bewusstsein (Gewahrsein der Lebenseinheit und Lebenszweck, Anerkennung & Zusammenarbeit mit dem Plan; Wille-Richtung-Einsseins-Einfluss der Triade), Hierarchisches Bewusstsein (Gewahrsein des Selbst, der Seele; Anerkennung und Zusammenarbeit mit der Gottheit; Liebe-Anziehung-Beziehung- Einfluss der Seele) und menschliches Bewusstsein (Gewahrsein der Seele innerhalb der Form; Anerkennung und Zusammenarbeit mit der Seele; Intelligenz-Tätigkeit-Ausdruck-Einfluss der geweihten Persönlichkeit).

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Die 6 Bauphasen

1. Absicht: Der Jünger sammelt seine Kräfte am höchsten Punkt seines mentalen Bewusstseins und hält sie in der höchsten Spannung zu der er fähig ist. Der Absicht liegen drei zentrale Aspekte zugrunde: a) die rechte Orientierung, nämlich zur Seele und zur geistigen Triade b) ein genaues Verstehen der auszuführenden Aufgabe c) das Sammeln von Energie im mentalen Grenzring und die Aufrechterhaltung der Spannung

2. Vorstellung: die geplante Arbeit wird durch Studium und den sich darauf aufbauenden Gebrauch der Imagination ausgearbeitet - hierzu bedarf es eines vollständig gereinigten astralen Trägers, der empfänglich geworden ist für die Beeindruckung des buddhischen Prinzips - diese Beeindruckung ist im wesentlichen eine Wahrnehmung dessen, was bisher noch nicht im Bereich der Vision des Jüngers liegt - und so wird die Schwingungsfrequenz in dieser Phase durch die Methode des "als ob" allmählich aber beständig erhöht. Die vorher erzeugte mentale Spannung wird durch den Einsatz der schöpferischen Energie oder anders ausgedrückt: durch die Technik des Glaubens - stufenweise erhöht und die vorgestellte Form wird dadurch im Laufe der Zeit immer macht- und wirkungsvoller. Sie nimmt beständig an Schönheit zu und wird ausstrahlend-magnetisch. Dies führt wiederum zu einer verstärkten Wechselwirkung, zu einer erhöhten Empfänglichkeit für die Energie der buddhischen Ebene und so entsteht mit der Zeit ein Kraftstrom zwischen der astralen und buddhischen Ebene, der durch das Spannungsfeld auf der Mentalebene strömt und dort eine ständig zunehmende Aktivität und Organisation der mentalen Substanz erzeugt.

3. Projektion: In dieser Phase wird das bisher subjektive Werk des Jüngers eindeutig objektiv und dies macht auch die Schwierigkeit dieser Phase aus. Die Methode wird jetzt strahlenspezifisch und der Jünger muss wissen: a) welche Qualität sein Persönlichkeitsstrahl aufweist und b) von welcher Qualität der Seelenstrahl ist. Er muss kraft seines Willens die bereits organisierte Substanz vorwärtsbewegen, sodass aus dem Kraftzentrum eine Energielinie hervorgeht, die der Jünger dann unter Anwendung des Willens in Richtung der Monade projiziert. Hierzu benötigt er die "Hilfsquellen" der Seele, genauer die Energie der im Juwel des Lotus aufgespeicherten Energie, die durch die verschiedenen Blätter (Opfer-, Liebes- und Wissensblätter) zum Ausdruck kommt. Auf diese Energie reagiert er erst dann, wenn die Opferblätter die Herrschaft übernehmen, wenn Wissen in Weisheit umgewandelt wird, seine Liebe für das Ganze beständig wächst und die Kraft des Verzichtens wirksam ist. Diese, im alltäglichen Leben entwickelten Eigenschaften stimulieren das Herz oder das Juwel im Lotus und bringen schließlich, soweit es in einer besonderen Inkarnationen möglich ist, den oben erwähnten Willen hervor. Die Spannung des Niederen erweckt die Aufmerksamkeit des Höheren - und diese Feststellung einer okkulten Tatsache bringt uns zur nächsten Phase:

4. Invokation und Evokation: Diese Stadien des Bauprozesses beziehen sich nicht mehr auf die Arbeit der Persönlichkeit. Diese wurde in den ersten drei Stufen beschrieben und sie führt schließlich zur 4.Einweihung, zur gänzlichen Vernichtung der Form, oder der Auflösung des egoischen Trägers durch elektrisches Feuer. Die folgenden drei Stufen beziehen sich auf Äusserungen von höheren Stufen des geistigen Lebens und können daher nur von Eingeweihten in rechter Weise erfasst werden. In dieser Phase wird - um es kurz zusammenzufassen - von der geistigen Triade ebenfalls eine Energieprojektion initiiert, die schließlich, nach einer langen Periode der Annäherung, mit der niederen Projektion zusammentrifft. Dieses Zusammentreffen ist die Verwirklichung der Befreiung: Persönlichkeit und Seele, Ego und Form bestehen dann nicht mehr, nur noch der EINE verbleibt. Der Abstieg in mögliche Bereiche des Dienens ist über den Lichtpfad - über die Antakarana möglich.

5.und 6.: Stabilisierung und Auferstehung: Die Brücke ist nach der Vereinigung zwischen Monade und Persönlichkeit gebaut, die 5. Einweihung ist erreicht. Der Meister steigt in vollem Bewusstsein in die Sphäre des monadischen Lebens und offenbart bewusst den Willen Gottes. Der Meister trifft eine Wahl, die in auf einen der kosmischen Pfade er höheren Evolution führt.

 

Diese Zusammenfassung zeigt kurz und notwendigerweise ungenügend, das grosse Werk, dass vor dem einzelnen Jünger sowie letztlich der Menschheit als Ganzes liegt, denn alle Menschen, auf allen Strahlen erbauen vereint die sogenannte Menschheits-Antakarana.

Die unmittelbare Aufgabe für den Aspiranten ist vor allem anderen eine beständige Intensivierung des eigenen inneren geistigen Strebens. Der Punkt der Spannung ist bei vielen Aspiranten nicht da, wo er sein könnte, wenn sie all ihre Kräfte für den geistigen Fortschritt einsetzen würden. Viele von uns zögern, den endgültigen Schritt hin zur wahren Jüngerschaft zu tun und sie wissen das auch. Sie bleiben dadurch (vorerst) auf dem langsameren Weg der Evolution und das ist natürlich ihr gutes Recht. Auch der Aspirant steht also vor einer Entscheidung. Dies ist keine endgültige Entscheidung, dennoch eine wesentliche und richtungsweisende für einen bestimmten Zyklus.

Wie schon erwähnt wird die Baumethode ab der 3.Phase strahlenspezifisch. Nachfolgend geben wir daher noch kurz die Annäherung für die verschiedenen Strahlen:

 

-- Sektor in Arbeit --